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blog:antwort_der_rathaeuser_zu_projekt_spielplatz

Antwort der Rathäuser zu Projekt Spielplatz

Als Bürgermeister der Gemeinde Gomaringen antwortete uns Herr Heß zu unserem Projekt Spielplatz. Im Folgenden eine nur leicht gekürzte Wiedergabe seiner sehr freundlichen E-Mail, die deutlich macht, dass wir etwas bewegen konnten.

<Zitat>

{…} Da die Betreiber von Spielplätzen für die Sicherheit der Anlagen verantwortlich sind und Kinder und Eltern auf die Verkehrssicherheit der Geräte und des Platzes vertrauen dürfen, ist es der Gemeinde Gomaringen ein besonderes Anliegen, diesen Verpflichtungen auch nachzukommen.

Bereits bei der Auswahl der Spielgeräte wird darauf geachtet, dass diese nur bei entsprechend sachkundigen Herstellern gekauft werden und die allgemeinen und zusätzlichen sicherheitstechnischen Anforderungen für Spielgeräte erfüllt sind. Diese müssen also entsprechend zertifiziert sein gem. DIN EN 1176.

Außerdem sind die Grundsätze des Sicherheitsmanagements auch für Spielangebote anwendbar. Die Spielplätze werden deshalb regelmäßig vom Bauhof kontrolliert und entsprechend darüber Buch geführt. Zu überprüfen ist dabei der allgemeine und hygienische Zustand des Spielplatzes, z.B. auf Glasscherben, übermäßige Verkotung und Vandalismusschäden. Einfriedungen und Pflanzen (Giftpflanzen/Trockenäste) gehören ebenso dazu wie Ausstattungsgegenstände (Bänke, Mülleimer). Der regelmäßige Austausch des Sandes erfolgt ebenfalls.

Die kommunalen Spielplätze wurden von Mitarbeitern des Bauhofs Anfang Mai einer operativen Inspektion (Verschleißprüfung) unterzogen. Bezüglich der Verunreinigungen des Spielplatzes darf ich an Sie weitergeben, dass, nach Beobachtungen durch Bauhofmitarbeiter, die Verunreinigungen dort im Wesentlichen von Schülern des Schulzentrums verursacht werden, die die Mittagszeit für einen Einkauf bei LIDL nutzen und das Gekaufte anschließend im Bereich des Spielplatzes verzehren. Die Hinterlassenschaften einschl. Zigarettenkippen zeugen von dieser Praxis.

Des Weiteren werden die Spielplätze regelmäßig unter Sicherheitsaspekten von einer von der Gemeinde beauftragten Fachfirma für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz geprüft. Zuletzt war dies am 12.06.13 der Fall. Dabei werden Protokolle erstellt, die die Feststellungen sowie den Handlungsbedarf enthalten. Zu den von Ihnen vorgetragenen Punkten haben wir bei der Firma außerdem nachgefragt und am 05.08.13 folgende Aussagen erhalten, die um die aktuellen Rückmeldungen der Bauhofmitarbeiter ergänzt wurden:

zu Anhang 11):

  • Die bakterielle Untersuchung ist nicht Bestandteil der Überprüfung von Kinderspielplätzen.
  • Bei diesem Spielgerät muss kein Schutz angebracht werden, nur wenn ein Fußraster vorhanden ist.

zu Anhang 2 2):

  • Die bakterielle Untersuchung ist nicht Bestandteil der Überprüfung von Kinderspielplätzen.
  • Die morschen Stellen am Kletterturm wurden bereits beanstandet, sind bekannt und inzwischen abgebaut.
  • Bei der Wackeltreppe darf der Abstand zwischen den einzelnen Brettern 5 cm betragen. Bei der diesjährigen Kontrolle wurde kein größerer Abstand festgestellt.
  • Die herausstehenden Schrauben wurden bereits bei der diesjährigen Begehung festgestellt und sind mittlerweile gekürzt worden.
  • Laut Bauvorschriften muss bei Bachnähe kein Zaun errichtet werden. Hier ist auch die Aufsicht der Eltern gefragt. Darauf weisen die Hinweisschilder „Eltern haften für Ihre Kinder“ oder „ Betreten auf eigene Gefahr“ hin.

zu Anhang 3 3):

  • Die bakterielle Untersuchung ist nicht Bestandteil der Überprüfung von Kinderspielplätzen.
  • Gegen Urin können wir leider nichts unternehmen. Bei einer Nutzung wie vorgesehen würde dies nicht auftreten. Abhilfe ist im Bodenbereich durch den turnusmäßigen Sandaustausches möglich. Vielleicht können Sie auch auf die o.g. Umstände aufmerksam machen verbunden mit Apell, den Spielplatz diesbezüglich nicht zu missbrauchen.
  • Das Fass ist ein geprüftes Spielgerät und hat eine Zulassung vom TÜV.

zu Anhang 4 4):

  • Die bakterielle Untersuchung ist nicht Bestandteil der Überprüfung von Kinderspielplätzen.
  • Das Spielgerät hat einen Fußraster und deshalb muss die Feder eine Ummantelung haben.

{…}

</Zitat>

1)
Gomaringen Buchbach
2)
Gomaringen Erdmannsbach
3)
Gomaringen Nehrenerstraße
4)
Gomaringen Stadion
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blog/antwort_der_rathaeuser_zu_projekt_spielplatz.txt · Zuletzt geändert: 2013/09/03 14:43 von d.weller