OT: Themewechsel

Das Theme Atahualpa ging mir schon seit längerer Zeit kräftig auf die Nerven, weil es einfach zu viel Pflege brauchte und dauernd frische Versionen ohne erkennbaren Nutzen installiert haben wollte. So nutzte ich das heutige Update unseres Blogs auf die neueste WP Version dazu, dieses Ding restlos zu entsorgen. Bis ich was hübscheres gefunden habe, bleibt ein leicht angepasstes Standardtheme von WordPress hier kleben. Ästheten mögen mir dies verzeihen – oder sich daran gewöhnen.

Im Folgenden ein paar Angaben und auch Tests zu den Anpassungen in diesem Theme: Continue reading

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Wer oder was gefährdet unseren Sozialstaat?

-Von Spekulanten und Sozialschmarotzern-

Dass es seit einigen Jahrzehnten immer mehr Faktoren gibt, die unserem Sozialstaat mehr und mehr Probleme bereiten, dürfte wohl jedem klar sein. Doch was macht ihm denn nun tatsächlich am meisten zu schaffen? Um trotz der vielen verschiedenen Ursachen einen groben Überblick behalten zu können, kann man die Argumente in zwei größere Kategorien einteilen. Das sind auf der einen Seite die Argumente der selbsternannten “Leistungsträger” unserer Gesellschaft und auf der anderen Seite sind es die Argumente der Personen, die auf den ersten Blick am meisten vom Sozialstaat profitieren, nämlich diejenigen, die von den “Leistungsträgern” als “Schmarotzer” bezeichneten Personen. Zunächst einmal muss man schon an dieser Stelle tief Luft holen. Warum? Die Tatsache, dass sich hier zwei Gruppen, durch deren Miteinander und Füreinander der Sozialstaat erst garantiert wird, gegenseitig Vorwürfe machen ist schon ein Problem mit dem es vorsichtig umzugehen gilt. Denn man muss sich dem bewusst sein, dass im Extremfall der Sozialstaat nicht durch Grundgesetze oder staatliche Gewalt garantiert wird, sondern allein dadurch, dass die Bürger ihn auch tatsächlich erhalten wollen, weil sie ihn als wichtigen Grundpfeiler unserer Gesellschaft und der inneren Sicherheit ansehen.

Somit ist offensichtlich, dass jemand der nicht die Debatte um die Finanzierung des Sozialstaats, sondern das Teilen der Öffentlichen Meinung und der Gesellschaft in “Leistungsträger” und “Schmarotzer” fördert, den völlig falschen Weg eingeschlagen hat und allenfalls auf seinen Vorteil bedacht ist.

Wenn man zur Zeit eine Person herauspicken müsste, um die selbsternannten “Leistungsträger” zu repräsentieren, kommt man sehr schnell auf den Bundesaußenminister, Herr Westerwelle. Er hat in letzter Zeit immer wieder Schlagzeilen gemacht, weil er sich etwas unvorsichtig ausgedrückt hat. Er selbst hat es so formuliert: “Das Volk will die Wahrheit hören.” Er spricht von der Wahrheit, dass wir auf einem “Marsch in eine Gesellschaft von Taschengeldempfängern” sind, den es gelte zu beenden, wie es Christian Lindner von der FDP formulierte. Dies ist ein Problem, mit dem wirklich jeder Sozialstaat zu kämpfen hat. Denn es lässt sich schlicht nicht vermeiden, dass das Sozialstaatsprinzip von manchen Personen dazu missbraucht wird um sich auf die faule Haut zu legen. Um dagegen vorzugehen, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man schwächt den Sozialstaat, oder man trifft Maßnahmen um die Qualität des Sozialstaats, für alle die, weiterhin zu gewährleisten, die ihn nicht nur ausnutzen und versucht die Schlupflöcher, durch die tatsächliche Schmarotzer gelangen können, zu verkleinern.

Ein weiteres Argument dafür, die Hartz-IV Sätze zu kürzen sei, dass sich Arbeit wieder lohnen muss. Der Unterschied zwischen Arbeitslosengeld und Niedriglöhnen müsse deshalb größer werden. Doch was passiert wenn man die Hartz-IV Sätze kürzt? Anfangs trifft die Aussage durchaus zu. Der Unterschied nimmt zu. Doch bald wird es sich wieder beim Alten eingependelt haben. Vielleicht sogar noch schlimmer, denn wenn das Arbeitslosengeld weniger wird, können Firmen Jobs im Niedriglohnsektor noch schlechter bezahlen als zuvor. Hartz-IV Empfänger sehen sich gezwungen noch schlechter bezahlte Jobs anzunehmen. Soll dies das Prinzip hinter dem Sozialstaat sein, auf welches wir uns im 21. Jahrhundert freuen können? Ist das neue erklärte Ziel des Sozialstaats wirklich, dass man jedem eine Arbeit beschafft, egal zu welchem Preis?

Wie unschwer zu erkennen ist, geht es auch bei diesem Thema fast nur ums Geld. Aus dem einfachen Grund, dass es fehlt. Wo kann man also sparen? Westerwelle ist sich dabei schon sehr sicher. Doch was ist die Option? In den vergangenen Jahren wurde nicht wenig Geld für Unternehmen und Banken ausgegeben, die mit dem wertvollen Geld schlecht umgegangen sind und jedes Risiko eingegangen sind um ihre Profitgier zu stillen. Ja sie haben es sogar geschafft, den Wert, unseres zum Glück noch wertvollen Geldes, drastisch zu mindern. Doch sie mussten sich keine Sorgen machen, da Vater Staat sie nie im Stich gelassen hat. Das muss ein gutes Gefühl sein. Übertreibe ich, oder hat der Staat nun wirklich viel in die Rettung seiner plötzlich verarmten “Leistungsträger” investiert?

Eine kurze Rechnung:

80.000.000.000€ Finanzspritzen für Banken

400.000.000.000€ Bürgschaften für Banken

85.000.000.000€ für die beiden Konjunkturpakete

115.000.000.000€ für Unternehmen

Gesamtbetrag: 680.000.000.000€

Nun stellt sich noch die Frage: Wie viel kostet Hartz IV eigentlich? Die Antwort lautet 36.000.000.000€. Das ist allerdings sehr viel Geld. Doch mit dem Geld das man in die Krise investiert hat, könnte man knapp 19 Jahre lang Hartz IV stämmen. Haben sich da tatsächlich die richtigen Leute das große “L” auf die Stirn geschrieben, welches natürlich für Leistungsträger steht?

Doch man muss auch hier vorsichtig sein, um sich nicht selbst dazu verleiten zu lassen, die Gesellschaft in Gut und Böse zu teilen und einer Gruppe oder Schicht die Alleinschuld zu geben. Viel mehr muss man wissen, wo intelligent gespart werden kann. Manchmal muss man beim sparen Leuten nicht einfach immer Geld wegnehmen, sondern muss ihnen zeigen, dass man auch viel Geld sparen kann, indem man am Risiko spart. Ebenfalls muss die Politik ihre Aufgabe auch darin sehen, den Grundpfeiler des inneren Zusammenhalts der Gesellschaft und der Sicherheit zu schützen. Sie darf sich nicht zur Aufgabe machen, das Volk gegeneinander aufzuhetzen.

http://www.youtube.com/watch?v=a8RULZ2eFQc

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Frauenquoten

Frauenquoten in Deutschland in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einzuführen ist schon seit den Achzigerjahren eine heikle Streitfrage. Die Frauen wollen gleich behandelt werden, stellen sich durch eine gesetzlich eingeführte Frauenquote jedoch über den Mann. Die Männer wollen in den Führungspositionen bleiben und wollen nicht anders behandelt werden.

Der Anteil von Frauen in Führungspositionen liegt bei 27% und ist eine Frau in einer höheren Führungsposition verdient sie oft weniger als ein Mann in der gleichen Position. Hört sich doch ungerecht an. Frauen leben durch die Familiengründung mit einem hohen Karriere-Risiko wodurch die Anteile der Frau weiter sinkt. Dadurch belegt einen höheren Posten, durch längere Karriere und mehr Berufserfahrung eher ein Mann. Je höher auch die Position des Arbeitsplatzes je eher ist dieser von einem Mann besetzt.

Der Kampf um die Geschlechterfrage am Arbeitsplatz geht immer weiter. Durch Frauenquoten würden sich diese Probleme stark verschärfen. Ein Ausweg des ganzen ist wohl nicht in Sicht.

Die gesellschaftliche Rollenverteilung in Deutschland hat sich verändert. Genauso wie sich auch das Familienbild verändert hat. Die traditionelle Familie mit einer Mutter hinter dem Herd besteht heute so nicht mehr. Die meisten von ihnen gehen Arbeiten. Jedoch fehlt das weibliche Geschlecht in hohen Positionen und in der Führungsetage.

Was nun?

Die Deutsche Telekom spricht sich für eine Frauenquote aus. Sie will bis 2015 30 Prozent Frauen in Führungspostionen. Warum auch nicht, schließlich schneiden mehr Frauen die Fachhochschulreife mit besserem Notendurchschnitt ab und auch in den Ausbildungen liegen die Frauen den Zahlen zu Folge eine Nase vorn.

Bei den Frauenquoten handelt es sich jedoch um die Berufe die eher als Männerberufe bezeichnet werden. So liegt der Schwerpunkt der Überlegung ob Frauenquoten eingeführt werden sollten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Manager-stelle bei der Telekom könnte schon bald mit einer Frau besetzt sein, die aller anderer wohl eher nicht. Die anderen Großkonzerne in Deutschland stehen der Frauenquote eher kritisch gegenüber. Die Frau ist dort eine Seltenheit und Emanzipation ein Fremdwort.

Vielleicht beziehen sich die großen Konzerne Deutschlands lieber auf den sexuell Biologischen Hintergrund, indem sich das weibliche Tier eben um den Nachwuchs und nicht um die Beute zu kümmern hat. Bei genauem Hinschauen hat sich seit den achtziger Jahren doch schon einiges verändert. Der Mann gibt heute dem Baby das Fläschchen und die Frau geht arbeiten. Dies verstößt zwar gegen das biologische Handeln, weißt aber auf andere Zeiten hin.

Wenn man sich die Familie heut zu Tage in ihren vier Wänden betrachtet, gilt dort häufig das Regime der Frau. Sie ist dort die Dominante, die den Mann auf die Richtige Spur bringt.

Ob sie das irgendwann auch außerhalb ihres privaten Bereichs durchsetzen kann ist unklar, die Bundeskanzlerin hat dies zumindest schon getan. Auch wenn sie zu Hause keine Rasselbande sitzen hat.

Vielleicht sollte sich die Frage nicht allzu sehr auf das X- oder Y- Chromosom beziehen, sondern mehr auf die Fähigkeiten einer Person, die ihren Job gut und gerne macht.

Quellen:

http://karrierebibel.de/frauenquoten-%E2%80%93-notwendigkeit-oder-notigung

http://www.gruene.at/frauen/frauenquoten/

http://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/dihk-industrie-gegen-frauenquote_aid_490020.html

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,683667,00.html

http://www.zeit.de/karriere/beruf/2010-07/frauen-fuehrungspositionen

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Frankreich rennt vor, Deutschland hinkt hinterher!?- Oder doch ein Verlust von Werten?

Frankreich rennt vor, Deutschland hinkt hinter her!?- Oder doch ein Verlust von Werten?

So ist in Frankreich seit nunmehr 11 Jahren der zivile Solidaritätspakt, in Frankreich genannt „Pacs“ (pacte civil de solidarité), möglich. Der „Pacs“ stellt eine Ehe- Alternative dar und ist ein zivilrechtlicher Vertrag zwischen zwei Personen, welche sowohl gleichen als auch unterschiedlichen Geschlechts sein können. Der Gesetzgeber hat ihn der Ehe angeglichen, was ihn in Frankreich auch so beliebt macht, besonders bei Geldangelegenheiten kann dies häufig eine große Rolle spielen. Beispielsweise werden die Partner bei der Einkommensteuer gemeinsam veranlagt. Wie auch bei der Ehe kann sich ein Pacs- Partner in der Krankenversicherung des anderen mitversichern lassen. Jedoch hat die Ehe immer noch ein paar wenige Sonderrechte die Pacs- Paaren nicht zustehen wie zum Beispiel die Adoption von Kindern. Diese ist Pacs- Paaren untersagt, genauso wie auch die Kosten einer künstlichen Befruchtung denn diese müssen Pacs- Paare selber zahlen, wohingegen dies bei verheirateten Paaren von der Krankenkasse übernommen wird. Eins zeigt sich jedoch deutlich, tendenziell ersetzt der Pacs in Frankreich immer mehr die Ehe, denn so sind im Jahr 2007 erstmals mehr außereheliche Kinder als eheliche zur Welt gekommen.  Ob ein solcher zivilrechtlicher Vertrag in Deutschland auch sinnvoll ist, werde ich im folgenden Text erörtern.

Wir sollten uns auf jeden Fall deutlich vor Augen führen dass die Eheschließung in Deutschland seit einigen Jahren drastisch abnimmt. Im Jahr 1950 wurden  noch 750 000 Ehen geschlossen, dagegen  waren es bereits im Jahr 2006 nur noch 347 000 (Quelle: Statistisches Bundesamt). Dies zeigt dass die Bedeutung der Ehe über die Jahre immer mehr zurückgegangen ist. Dass durch die Einführung eines zivilen Solidaritätspakts die Rate der Eheschließung noch weiter abnehmen würde ist relativ sicher und viele werden an diesem Punkt der Meinung sein dass dies ein großer Schritt ist in Richtung Werteverlust den die Politik nicht gehen darf. Nach Meinung großer Anteile in der Bevölkerung sollte die Aufgabe der Politik darin bestehen die Ehe für junge Leute wieder schmackhaft zu machen, anstatt ihnen Wahlmöglichkeiten zu bieten. Ganz grundsätzlich ist die Ehe ein doch sehr wichtiger und zu schützender Wert unserer Gesellschaft. Andererseits sollten wir bedenken dass man heutzutage in einigen Punkten einfach umdenken muss, und warum sollten wir nicht auch z. B. heterosexuellen Paaren die Möglichkeit geben, wenn diese nicht heiraten wollen, einen zivilen Solidaritätspakt zu schließen. Es wäre eine Möglichkeit zu zeigen dass man sich in Deutschland nicht verzweifelt an alte Strukturen klammert sondern neben dem Beibehalten alter Strukturen gleichzeitig neue Möglichkeiten anbietet. Wir sollten Menschen die keine Ehe eingehen, aber trotzdem eine Lebensgemeinschaft führen wollen, nicht benachteiligen. Zum Beispiel in der Einkommensbesteuerung. Sonst verleiten wir diese Menschen eine Ehe lediglich aus steuerrechtlichen Gründen einzugehen und meinem Erachten nach führt dies zu einem viel größerem Wertverlust der Ehe. Durch die Ermöglichung von zivilen Solidaritätspakten wäre die Eheschließung wieder von größerem Wert, und ein Schritt der einzig und allein der Liebe wegen begangen wird.

Somit komme ich zu dem Schluss dass wir uns in Deutschland nicht weiter gegen solch einen in Frankreich längst vorhanden und gut funktionierenden „Pacs“ wehren sollten, sondern ihn als eine Chance auffassen sollten durch welchen wir die Möglichkeit haben ein Zeichen für ein neues, ein aufgeschlossenes Deutschland zusetzen.

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Werkrealschulen – neue Chancenmöglichkeit für Schüler oder nur eine Absurdität?

Ist der Ruf erst mal runiert,lebt es sich gänzlich ungeniert …

Doch nicht im Bezug auf Hauptschulen.Ihr schlechter Ruf ist allseits bekannt und in einer immer leistungsstrebenderen Gesellschaft hat ein herkömmlicher Hauptschüler kaum noch Chancen auf dem Stellenmarkt,vom Ansehen ganz zu schweigen.
Also merzt Kultusminister Helmut Rau die in einem schlechten Licht stehende Hauptschule aus und “entwickelt” sie weiter in die sogenannte “Werkrealschule”,da weiterhin in Baden-Württemberg (und Bayern und Nordrhein-Westfalen) auf ein dreigliedriges Schulstystem wert gelegt werden soll.
Für die meisten Eltern ist klar-alles,nur nicht Hauptschule.
In der neuen Werkrealschule,die im kommenden Schuljahr 2010/2011 starten soll,kann man weiterhin in der neunten Klasse wie gehabt seinen Abschluss machen aber dann,falls man möchte,ein freiwilliges zehntes Schuljahr anhängen.Positiv daran wäre,dass gute Hauptschüler um ihren Realschulabschluss machen zu können,nicht mehr die Schule wechseln müssten und somit vielleicht Ängste genommen werden,da man im Alter von 15/16  sich noch nicht wirklich im Klaren darüber ist,wie man seine eigene Zukunft gestalten möchte.

Doch viele andere halten Werkrealschulen einfach nur für eine Namensaufpolierung der Hauptschulen und gehen zusätzlich mit ihrer Kritik tiefer,da zum Beispiel im ländlichen Raum weiterhin normale Hauptschulen bestehen bleiben,falls sie nicht mehr als eine Klasse pro Jahrgang hätten und nur bei mindestens zweizügigen Schulen durch die Werkrealschule ersetzt werden kann und soll.Auch die verpflichtende Empfehlung nach der vierten Klasse bleibt weiterhin bestehen,wobei schon hier kritisiert wird,ob man wirklich nach der vierten Klasse eine im deutschen Schulsystem doch so schwerwiegende Entscheidung treffen kann.Da man selten auf Leute stößt,die sich von der falschen Hauptschulempfehlung dann doch noch bis zum Abitur durchgebissen haben.”Soziale Auslese”, nennt der Wissenschaftler Wilfried Bos das. (siehe http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,592913,00.html)
Allgemein bleibt es jeder Schule selber überlassen,ob sie auf den wankenden Zug der dreieinhalb verschiedenen Schularten aufspringen will oder sich weigert und auf ein überarbeitetes Schulsystem hofft…

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Kinderarmut in Deutschland, Zusammenfassung der letzten Monaten

In den letzten Monaten hat sich in Deutschland einiges in Bezug auf die Kinderarmut getan. Vorallem die große Hartz-IV-Debatte, hat in der Öffentlichkeit für Furore gesorgt. Aber  auch dass kürzlich beschlossene Sparpaket, enthält Beschlüsee, die die Kinderarmut beeinflussen.

Im Februar diesen Jahres ist eine hitzige Debatte über unser Arbeitslosensystem, rund um das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, entbrannt. Vorallem Guido Westerwelle stand dabei heftigst in der Kritik, da seine Aussagen Arbeitslose in eine Kiste zu stecken drohten und fast an einer Beleidung grenzten. Selbst aus den eigenen Reihen wurde er zur Ordnung gerufen und gebeten sich dafür zu entschuldigen. Doch die Grundstreitfrage blieb. Nachdem das Bundesverfassungsgericht vorallem die Versorgung der Kinder verurteilte,  könnte dass einer der Ersten Schritte zur Bekämpfung der Kinderarmut sein.  Allerdings muss dies von der Politik verwirklicht werden, da dies nicht die Aufgabe des BVG ist. Dieses Urteil sollte lediglich ein Anstoß sein die Hartz IV Gesetze zu überarbeiten.  Eine wirkliche Reaktion der Politik bleibt allerdings noch offen.

Im Juni stellte Schwarz-Gelb dann ihr Sparpaket vor. Doch es erscheint mir als haben unsere Politiker die Kinder vergessen, denn mir erscheint dieses  Sparpaket stark unsozial. Menschen mit geringem Einkommen wird der Zuschuss zu den Heizkosten gekürzt und Hartz IV Empfängern das Elterngeld. Warum werden Gutverdiener verschont? Und wieso besteht gleichzeitig immernoch die Mehrwertsteuersenkung für Hoteliers? Ein Zitat von SPD-Chef Sigmar Gabriel, welches meine Meinung stützt: “Um es deutlich zu sagen: Mutti hat in der Waschmaschine den Schongang für Vermögende und für die Klientel der FDP eingelegt, den Schleudergang dagegen für Arbeitslose, Familien und für Kommunen.”

Zusammenfassend, kann man noch von keiner bedeutenden Veränderung an der Situation unserer Kinder reden. Allerdings hoffe ich, dass die Entscheidung des Bunderverfassungsgericht noch handfeste Taten mitsicht bringen wird. Auch wenn ich nicht mehr an bedeutende Änderungen unter der Schwarz-Gelben Regierung glaube.

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Fragebogen Religion

These: Schüler des Firstwaldgymnasiums sind überwiegend Christen desweitern sind sie auch stärker mit diesem Glauben verbunden, da dieser in der Schule in größerem Ausmaß vermittelt wird. Das zeigt sich beispielsweise in der Freizeit der Schüler (kirchliches Engagement, Gottesdienstbesuche,…).

Fragen:

Bist du Mitglied in einer Glaubensgemeinschaft?

1 [ ] Christ

2 [ ] Muslim

3 [ ] Sonstiges – bitte ausführen:

Wie oft gehst du im Schnitt monatlich in die Kirche? (ohne Schulgottesdienste)

Nimmst du religiöse Angebote in der Schule war?

1 nie

2 selten

3 oft

4 regelmäßig

Begründung: Die Schüler werden in der Schule bereits so viel mit Religion konfrontiert dass deren Interesse dadurch geweckt wird und sie sich auch außerhalb der Schule mit diesem Thema befassen.

These: Aufgrund der starken Verbundenheit mit der Religion am Firstwaldgymnasium stehen dort die Schüler einer allgemeinen Ersetzung des Religionsunterrichts durch Ethikunterricht kritischer gegenüber. Und nehmen mit mehr Interesse am Religionsunterricht teil.

Fragen:

Wie stark interessierst du dich für den Religionsunterricht?

1 gar nicht

2 kaum

3 wie für jedes andere Fach auch

4 sehr

Wie stark stimmst Du der folgenden Aussage zu: Man sollte den Religionsunterricht abschaffen und stattdessen nur Ethik unterrichten!

[  ] 1 stimme überhaupt nicht zu

[  ] 2 stimme eher nicht zu

[  ] 3 stimme eher zu

[  ] 4 stimme voll und ganz zu

Begründung: Durch die einseitige religiöse Ausrichtung (evangelisch) können sich die Schüler des Firstwaldgymnasiums schwerer Vorstellen dieses Fach durch ein, den meisten Schülern fremdes Fach, wie Ethik zu ersetzen.

These: Schüler des Firstwaldgymnasiums sind aufgrund des evangelischen Hintergrunds und der Vermittlung dieses Glaubens negativer eingestellt gegenüber Nichtgläubigen bzw. anderen Religionen.

Fragen:

Wie stark stimmst Du der folgenden Aussage zu: Menschen, die ihren Glauben noch nicht gefunden haben bzw. nicht glauben, führen ein weniger erfülltes Leben!

[  ] 1 stimme überhaupt nicht zu

[  ] 2 stimme eher nicht zu

[  ] 3 stimme eher zu

[  ] 4 stimme voll und ganz zu

Wie stark stimmst Du der folgenden Aussage zu: Das Christentum sollte die einzige Religion sein!

[  ] 1 stimme überhaupt nicht zu

[  ] 2 stimme eher nicht zu

[  ] 3 stimme eher zu

[  ] 4 stimme voll und ganz zu

Begründung: Da die Schüler des Firstwaldgymnasiums in der Schule kaum mit anderen Religionen wie dem Christentum konfrontiert werden, aufgrund des evangelischen Leitfadens, stehen sie anderen Religionen kritischer gegenüber.

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Fragebogen Schulvergleich

Mittels eines Fragebogens sollen drei Schulen ( Evangelisches Firstwald Gymnasium, Quenstett Gymnasium und Karl-von-Frisch-Gymnasium) zum Thema politische Einstellung und Fremdenfeindlichkeit verglichen werden.

Unsere These ist, dass sich Familie und Familienkonstelation auf politische und ethische Meinung auswirken.(z.B. Menschen die in Patchworkfamilien leben, sind offener und toleranter).

Dabei soll gezeigt werden, dass bestimmte Familienkonstelationen in direkter Verbindung mit bestimmten politischen und moralischen Ansichten stehen. Diese These wird überprüft durch die Ermittlung der persönlicher und familiärer Daten, damit einfacher abgegrenzt werden kann inwieweit sich die Ergebnisse auf die Familie oder andere Faktoren beziehen, sowie durch Fragen nach der politischen Einstellung des Probanden.

Dadurch kann gezeigt werden ob die Einflüsse durch die Familie oder der Schule auf die Probanden größer ist. Z.B. wäre eine Annahme, dass Schüler im Internat am EFG eher Werte und Einstellungen der Schule übernehmen, anstatt ihrer Eltern.

Die Annahme, dass die Familienform in direkter Verbindung mit der politischen und moralischen Einstellung der Probanten steht, ist berechtigt, da Eltern einen sehr großen Einfluss auf ihre Kinder haben und die Familienkonstelation von ihnen (den eltern) aufgrund einer gewissen Überzeugung oder Einstellung gewählt wurde.

Bei der Frage wie viele Geschwister man hat,zielt die Deutung auf die These,dass in bürgerlichen Familien eher konservative Einstellungen vorherrschen Zahl:

In welcher Familienform lebst du?
1 leibliche Eltern
2 patchwork Familie (ein unleiblicher Elternteil, bringt eigene Kinder mit in die Lebensgemeinschaft)
3 Adoptiveltern
4 Stiefelternteil (Stiefvater/-mutter bringt keine Kinder mit in den Haushalt und bekommt evt. mit dem leiblichen Elternteil während der gemeinsamen Zeit im selben Haushalt Kinder.)

Deine kleine Schwester hat einen Freund mit Migrationshintergrund oder Migrationshintergrund in seiner Familie, wie reagierst du?

1 ich behandle ihn nicht anders als einen “Deutschen”
2 Ich betrachte ihn aufgrund seiner Herkunft besonders genau
3 Ich lehne die Beziehung der beiden gegenüber meiner Schwester besonders stark ab
4 Ich versuche mit allen Mitteln den Kontakt der Beiden zu unterbinden
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Schulvergleich Sport

1) Welche Rolle spielt Sport in der Schule für dich?
1. Eine sehr große
2. Eine große
3. Normale
4. Keine
2) Wie oft treibst du Sport in der Woche (ohne Schulsport)?
1.  Mehr als 6 mal pro Woche
2.  4-6 mal pro Woche
3.  2-4 mal pro Woche
4.  0-2 mal pro Woche
3) Wie treten sie unsportlichen und Übergewichtigen Menschen entgegen?
1. Ich bin völlig unvoreingenommen.
2. Ich bin mehr oder weniger unvoreingenommen.
3. Ich fühle mich leicht abgeneigt.
4. Ich fühle mich stark abgeneigt.
4) Welcher Meinung zu Übergewichtigen stimmen sie zu?
1. Sie haben Mitgefühl verdient da sie meist nichts für ihr Übergewicht können.
2. Sie sollten respektiert werden, jedoch ist ihr Lebensstil fraglich.
3. Sie haben keinen Respekt verdient, da sie disziplinlos sind.
4. Sie sollten ausgegrenzt werden, da sie faul, voller Selbstmitleid und selbst schuld an ihrem Zustand tragen.
5) Hast du während der WM patriotistische Gefühle entwickelt?
1. Ja, aufjedenfall!
2. Ja, ein bisschen.
3. Nein, eher nicht.
4. Nein, auf garkeinen Fall!
6) Sollten Ausländer deiner Meinung nach einfacher abgeschoben werden können?
1. Ja, aufjedenfall!
2. Ja, in manchen Fällen.
3. Nein, eher nicht. Höchstens bei Extremfällen.
4. Nein, auf garkeinen Fall!
Unsere Hypthesen:
Hypothese 1:
Schüler aus einem sportlichen Gymnasium stehen Übergewichtigen negativer gegenüber, als Schüler einer Schule, welche mehr Wert auf andere Unterrichtsbereiche legt.
Begründung:
Die Sportler können sich mit der Lebenseinstellung der Übergewichtigen nicht indetifizieren und halten sie für nicht leistungsbereit und faul. Deswegen herrscht hier eine besonders hohe Abneigung genüber dieser Menschen.
Hypthese 2:
Schüler die Fußballinteressiert sind, neigen eher zu Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit und Nationalsozialismus.
Begründung:
Große internationale Sportevents, wie die Fußballweltmeisterschaft, erzeugen ein starkes Patriotistisches Bewusstsein. Außerdem, wird durch die Konkurrenz der Länder eine Abneigung gegenüber anderen Ländern provoziert.
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Kein Geld für den Osten

Kein Geld für den Osten ist die Forderung des bayrischen Bürgermeisters Gawlik und gleichzeitig der Titel des Spiegel Online Artikels von Detlev Konnerth(Datum nicht angegeben) welcher über den Protest gegen die Aufbau-Ost-Hilfe berichtet.

Die Gemeinde Fürstenstein habe so große Geldprobleme, dass zur reinen Schuldendeckung, Kredite in Höhe von 570 000 Euro aufgenommen werden müssten.
In der Partnergemeinde dagegen, können dank des Aufbau-Ost, große Investitionen getätigt werden die unter anderem durch Gemeinden wie Fürstenstein mit 151.988 Euro finanziert werden.

Wie lange soll die Aufbauhilfe Ost noch getätigt werden? Aufgrund der Tatsache dass Deutschland ein Sozialstaat ist, sind wir verpflichtet einen finanziellen Ausgleich in Deutschland zu schaffen und die Folgeschäden, welche durch den Kommunismus im ehemaligen Ost-Deutschland verursacht wurden zu reduzieren. Wiederum ist es auch in diesem Fall Deutschland gewesen die es zu dieser Situation hat kommen lassen, den Kommunismus in Deutschland einziehen zu lassen, doch tragen die USA und die ehemalige UDSSR nicht eine gewisse Mitschuld an der aktuellen wirtschaftlichen Misslage in den neuen Bundesländern?
Sollte nicht auch von diesen Ländern eine Aufbaus Ost Hilfe geleistet werden?

Aufgrund der wirtschaftlichen Lage und der Zeit der Einsparungen, ist es vieleicht nicht unbedingt der richtige Weg einfach nur das Geld auf der einen Seite abzuzwacken und an anderer Stelle zu verteilen. Die kleinen Gemeinden sind die letzten die die Situation in den neuen Bundesländern zu verantworten haben.

Das allgemeine Ziel der Aufbauhilfe Ost ist es die volkswirtschaftlichen Probleme welche durch die Zentralverwaltungswirtschaft entstanden sind zu beheben und die Lebensbedingungen dem Westen anzugleichen, doch ist es damit getan Geldsummen von A nach B zu verschieben?

Ist zum Beispiel das Problem der Arbeitslosigkeit durch Geldsummen gelöst? Wäre nicht eine politische Unterstützung und vieleicht die Unterstützung der Wirtschaft, aktiv in den Osten zu setzen und den Menschen neue Perspektiven zu bieten der richtige Weg langfristige Erfolge zu erzielen? Das Geld wird immer nur so lange einen Aufschwung ermöglichen, bis es wieder verflossen ist. Die Arbeitsplätze werden dadurch auch nicht mehr und in Zeiten der wirtschaftlichen Unsicherheit treffen sich Ost und West höchstens auf einem niederen Niveau, da die hohen Zahlungen dem Westen noch das Genick brechen werden.

https://www.spiegel.de/sptv/0,1518,250218,00.html

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